Ankündigungen_Neuigkeiten

Neuigkeiten aus dem Lehrgebiet

Lehrangebot im Sommersemester 2022

Bachelor

21.00009_Kurs_KuHG_1_AT (1.5 SWS / 1.5 CP), Vorlesung Bachelorstudiengang Architektur,  Modul „Kulturelle und historische Grundlagen 1“ (erstes Studienjahr)

Die Vorlesung Architekturtheorie behandelt spezifische Momente im Verlauf der neueren Geschichte. Ausgehend von zwölf Daten entsteht im Wochenturnus der Vorlesung die Struktur einer Chronik. Die kalendarischen und geografischen Daten dienen als Koordinaten, mittels derer wir Zugang zu besonderen Ereignissen und ihren jeweiligen Hintergründen erhalten.

Als gedankliches und zugleich handlungsbezogenes Konstrukt kann Architekturtheorie nicht a-historisch, sondern nur im Geschichtsverlauf verstanden werden. Die Artikulation von Daten und Fakten; von Gegebenem und Gemachtem; von Vergangenheit und Zukunft ist Aufgabe der Architekturtheorie. Durch das Vermögen der Theorie, Handeln begründen, motivieren und vorbereiten zu können, wird der Moment der Theoriebildung zum geschichtlichen Momentum. Aufgabe der Vorlesung wird es daher sein, anhand von zeit-räumlichen Koordinaten zu den Impulsen der Theorie vorzustoßen. Theorie soll in ihrem momentanen Potenzial erkannt und in ihrer historischen Wirkmächtigkeit beschrieben werden.

Dozent: Prof. Axel Sowa

Erster Termin: Dienstag, 05. April 2022, 16 Uhr 30 – 18 Uhr, Ort:  Roter Hörsaal Audimax (Raum 1420/002)

21.00053_Kurs_KuHG_4_AT (3 SWS / 3 CP), Vorlesung in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Kunstgeschichte, Module: KuHG 3 alte PO und KuHG 4 neue PO

Die Fachgebiete Kunstgeschichte und Architekturtheorie bieten im Sommersemester 2022 gemeinsam die Module KUH III (PO 2011) und KUH IV (PO 2019) an und haben hierzu eine hybride Veranstaltung konzipiert. Sie besteht aus einer Serie von Stadtspaziergängen, die durch Vorlesungen ergänzt werden. Zur Beschreibung der Veranstaltung dient zunächst ein Areal: das der Stadt Aachen und ihrer näheren Umgebung. In diesem Gebiet möchten wir Feldforschungen durchführen. Dabei werden wir geologische, klimatische, infrastrukturelle, juristische, ökonomische, historische und bauliche Daten erheben. Denkwürdige Funde, die wir von unseren ersten Streifzügen durch das Untersuchungsgebiet mitbringen, bieten uns Einstiege in eine vertiefende Beschäftigung mit lokalen Besonderheiten, ihrer Herkunft und ihrer Bedeutung. In methodisch Hinsicht greift die Veranstaltung Anregungen aus der Praxis der Geschichtswerkstätten und der Spaziergangswissenschaft auf. Beide Ansätze wurden in den 1970er-Jahren entwickelt und sollen mit Blick auf den heutigen Kontext neu erprobt und methodisch ergänzt werden. Das Auffinden und Deuten von Quellen gehört ebenso zu den Aufgaben der gemeinsamen Feldforschung wie die Beschreibung und kartografische Erfassung von Situationen. Ziel ist es, Bezüge herzustellen, welche uns, über die Grenzen wissenschaftlicher Disziplinen hinweg, dem komplexen Gegenstand „Stadt“ näherbringen.

Dozenten: Prof. Axel Sowa, Prof. Alexander Markschies

Erster Termin:  06. April 2022, 16 Uhr 30 – 18 Uhr, Ort: 1090 Hörsaal EpH, Rogowski-Gebäude, Schinkelstr. 2, 3.OG

Weiteren Termine: wöchentlich Mittwochs, 16 Uhr 30 – 18 Uhr, Ort: Hörsaal EpH und Außentermine für Feldforschung

20.00265_Kurs_WF_BA_AT (2 SWS / 3 CP)

Das LVR-Freilichtmuseum in Kommern, ca. 40 km südlich von Düren, beherbergt Bauten und Gehöfte aus Eifel, Westerwald, Niederrhein und Bergischem Land. Zur Erhaltung der Fachwerkbauten werden schadhaft gewordene Gefache neu mit Lehm in der tradierten Bauweise ausgeführt: um Eichenstaken werden Haselstrauchruten geflochten und dann mit Lehm beworfen; abschließend werden die Oberflächen verdichtet.

Der praktische Umgang mit historischer Bausubstanz und mit historischen Bauweisen ist für Architekten wie für Denkmalpfleger interessant. Studierende der Architektur können an den Arbeiten unter der Anleitung der Zimmerleute und Maurer des Museums teilnehmen.

Das Seminar findet als Veranstaltung des Lehrgebietes Architekturtheorie statt, jedoch sind auch Studierende anderer Fakultäten oder Hochschulen, sowie Nichtstudierende willkommen.

Unterkunft: wird in der (Jugend-) Herberge im Freilichtmuseum kostenfrei bereitgestellt: Bettwäsche und (warme) Schlafsäcke mitbringen, ebenso Gummi- und Baustellenstiefel, sowie Essen. In der gemeinsamen Unterkunft ist Kochen möglich. Mittagessen kann auch in der Gaststätte einer der Dorfgruppen eingenommen werden.

Dozenten: Prof. Dr.-Ing. Manfred Speidel, Prof. Axel Sowa

Erster Termin: Montag 11. April 2022, 14:00 Uhr: Koordinationstreffen für die Seminare „Bauen mit Lehm“ und „Experimente mit Lehm“, Ort: Lehmbaugelände am Stoßwellenlabor der RWTH, Schurzelterstr.35

Weitere Termine: 25. – 29. Juli 2022 und. 01. – 05. August 2022

21.00208_Kurs_WF_BA_AT (Experimente mit Lehm) (2 SWS / 3 CP)

Das Lehmbau-Experimentiergelände in Seffent, Schurzelterstr. 35, neben dem Stoßwellenlabor der RWTH, ist seit 40 Jahren ein Park, in dem Lehmkuppeln und Fachwerkpavillons von Studierenden ohne Maschinen mit Hand und Fuß gebaut werden. Der Lehm wird am Ort ausgehoben, Holzstangen werden aus der Aachener Wald geholt oder fallen auf dem Gelände an, lediglich Bretter, Dachlatten einige Kanthölzer und Dachdeckung (Dachpappe), sowie Sand, Nägel und einige Werkzeuge sind gekauft. Mit einfachen und billigen Materialien werden kleine, offene Bauten errichtet, die so entworfen werden, dass sie Teil des großen Gartens sind, der mit Bäumen, Höfen und Ausblicken jedem Ort seinen eigenen Charakter gibt. Es sind Improvisationen, die aus der gemeinsamen Arbeit von jeweils 6 Studierenden entstehen.

Dozenten: Prof. Dr.-Ing. Manfred Speidel, Prof. Axel Sowa

Erster Termin: Montag 11. April 2022, 14:00 Uhr: Koordinationstreffen für die Seminare „Bauen mit Lehm“ und „Experimente mit Lehm“

Ort: Lehmbaugelände am Stoßwellenlabor der RWTH, Schurzelterstr.35

Weitere Termine: 26. – 29. Mai 2022 und 18. – 21. Juli 2022

Ort: Lehmbaugelände am Stoßwellenlabor der RWTH, Schurzelterstr.35

master

20.00107_Kurs_FF_1a_AT (1,5 SWS/ 6 CP), in englischer Sprache

This research module is part of the Indo-German university cooperation with IIT Roorkee, supported by DAAD. It will extend a common inventory of Indian and European named “Experimental Architecture and Material Culture”. This inventory – integrating operational knowledge on substances – will serve as a base for further research in the domain of sustainable architecture. We will analyze historical sources and useful theoretical writings that formed the basis of new discourses in the field of ecological and design-build practices in architecture. In particular, we will try to identify some key issues around which to develop research questions as well as innovative epistemological orientations. The writing of research essays will be the core of the didactic experience and there will be the opportunity to explore some archives and unpublished materials of some of the main pioneers of experimental design of the last decades.

Dozenten: Prof. Axel Sowa, Dr. Andrea A. Dutto

First meeting: Thursday 14. April 2022, 10:15 am, Location: C.A.R.L. Claßenstraße 11, Room 202, 2. Floor

Further weekly meetings: Thursdays, 10:15-12:15 am, Location: C.A.R.L. Claßenstraße 11, Room 202, 2. Floor

20.00003_Kurs_FF_1b_AT  (1,5 SWS / 6 CP)

Im Rahmen des Pop-Up Campus vom Innovationsprogramm Zukunft Bau hält das Lehr- und Forschungsgebiet Architekturtheorie einen einwöchigen Design-Build Workshop im Garten der Klosteranlage Hoogcruts (Nähe Gulpen) ab. Ziel ist es ein von Studierenden der RWTH Aachen, in Kooperation mit der Handwerksakademie Gut Rosenberg, erbauten Pavillon in Lehm- und Bambusbauweise, sowohl im Entwurf, als auch handwerklich zu ergänzen. Der Pavillon wird Bestandteil der Festival-Woche des Pop-Up Campus im September 2022 sein. Die Vorbereitung dieser Präsentation ist ebenfalls Gegenstand des Forschungsfeldes.

Dozenten: Prof. Axel Sowa, Florian Eschner, M.Sc.

Erster Termin: Donnerstag 14. April 2022 12Uhr, Ort: Lehr- und Forschungsgebiet Architekturtheorie, Templergraben 49, 2.OG

Workshop in der Exkursionswoche: 06. bis 10. Juni 2022, Klosteranlage Hoogcruts, Niederlande, der Pop-Up Campus ist für Anfang September 2022 geplant

20.00041_Kurs_WF_MA_AT () (2 SWS / 3 CP), Wahlmodul / Elective Course (in English)

This elective course will be dedicated to Japanese gardens, landscapes and architecture. Our journey through the art of garden history will start from particular garden types where the observer perceives the scenery form a boat (chisen-shūyū (池泉舟遊), from inside a villa or by strolling on a garden path). These gardens are meticulously described in the Secret Book of Garden, the Sakutei-ki, published in 11th century. Another section of the course will be devoted to dry Zen garden (karesansui) and follow the evolutionary line, spanning from the initial thoughts of monk Musō Soseki (1275-1351) to the most recent Zen gardens. From the scale of tiny and almost minimalist gardens we will expand into the larger scale of landscapes. We will reconsider forms of landscape contemplation and look at small pavilions disseminated into sceneries, which are recognized for their outstanding aesthetic value. In this course, architecture will be primarily studied in its relation to gardens and landscapes. Particular attention will be given to spatial notions such as ‚en’ and ‚ma’ referring to the encounter of inside and outside.

Dozentin: Dr. Murielle Hladik

First meeting: Thursday, 14. April 2022, 10:30 -12:00 am, Location: C.A.R.L. Claßenstraße 11, Room 203, 2. Floor

Further weekly meetings: Thursdays, 10:30 -12:00 am, Location: C.A.R.L. Claßenstraße 11, Room 203, 2. Floor

20.00196_Kurs_WF_MA_AT (2 SWS / 3 CP), Wahlmodul

Uzunyayla (aus dem Türkischen übersetzt: langes Plateau, große Winterweide) ist eine ländliche Region bei Kayseri in der Türkei, die aus einer weiten Fluss- und einer flachen Bergebene besteht. Entlang von zwei Flussläufen befinden sich 42 kleine tscherkessische Dörfer, die hauptsächlich von Getreideanbau und Viehzucht leben. Anfang des 19. Jahrhunderts kamen die Tscherkessen aus dem Kaukasus und wurden von den Osmanen hier angesiedelt. Heute ist die Bevölkerungszahl rückläufig und die Bewohner werden immer älter. Dieser demographische Wandel verändert die Dörfer stark.

In einer Reihe von 8-tägigen Reiseworkshops wollen wir mit ethnographischen Methoden (Reisebücher, Beobachtungen, Interviews, Kartierungen) die Geschichte und den Wandel von Uzunyayla und exemplarisch, in den beiden Dörfern Örensehir und Sacayagi, die typische Bau- und Lebenskultur erforschen. Im Dialog mit den Bewohnern wollen wir erarbeiten, was die Zukunft des Dorfes verbessern könnte und gemeinsam eines der typischen leerstehenden und grösstenteils schon verfallenen Behausungen, für eine spezielle gemeinschaftliche Nutzung umbauen.

Dozentin: Dipl.-Ing. Medine Altiok

Kontakt: altiok@theorie.arch.rwth-aachen.de

Erster Termin: Donnerstag 07. April 2022, per Zoom

Termine Vorbereitung: Freitags 22.April, 6.Mai, 20.Mai, 3.Juni

Termin Reiseworkshop: 22.7-.1.8.22

20.00004_Kurs_WF_MA_AT (Experimente mit Lehm) (2 SWS /3 CP)

Das Lehmbau-Experimentiergelände in Seffent, Schurzelterstr. 35, neben dem Stoßwellenlabor der RWTH, ist seit 40 Jahren ein Park, in dem Lehmkuppeln und Fachwerkpavillons von Studierenden ohne Maschinen mit Hand und Fuß gebaut werden. Der Lehm wird am Ort ausgehoben, Holzstangen werden aus der Aachener Wald geholt oder fallen auf dem Gelände an, lediglich Bretter, Dachlatten einige Kanthölzer und Dachdeckung (Dachpappe), sowie Sand, Nägel und einige Werkzeuge sind gekauft. Mit einfachen und billigen Materialien werden kleine, offene Bauten errichtet, die so entworfen werden, dass sie Teil des großen Gartens sind, der mit Bäumen, Höfen und Ausblicken jedem Ort seinen eigenen Charakter gibt. Es sind Improvisationen, die aus der gemeinsamen Arbeit von jeweils 6 Studierenden entstehen.

Dozenten: Prof. Dr.-Ing. Manfred Speidel, Prof. Axel Sowa

Erster Termin: Montag 11. April 2022, 14:00 Uhr: Koordinationstreffen für die Seminare „Bauen mit Lehm“ und „Experimente mit Lehm“

Ort: Lehmbaugelände am Stoßwellenlabor der RWTH, Schurzelterstr.35

Weitere Termine: 26. – 29. Mai 2022 und 18. – 21. Juli 2022

Ort: Lehmbaugelände am Stoßwellenlabor der RWTH, Schurzelterstr.35

21.00092_Kurs_MT_Arch_AT (0,5 SWS / 30 ECTS)

Das Lehr- und Forschungsgebiet Architekturtheorie bietet in jedem Semester Betreuungen für Master-Abschlussarbeiten an. Bitte bekunden Sie Interesse per E-Mail an info@theorie.arch.rwth-aachen.de

1st archireg symposium

„Sustainable Euregio – Care, Ecology, Recycling “ ist der progammatische Titel des ersten ARCHIREG-Symposiums. ARCHIREG, ein föderatives Netzwerk der Architekturschulen von Aachen, Hasselt, Lüttich, Maastricht sowie der Akademie der Handwerkskammer Aachen, vereint Lehrende und Studierende Rhein-Maas-Region in der Suche nach innovativen und ökologisch verträglichen Baupraktiken. 

Für mehr Infos klicken Sie einfach hier

 

Registrierung unter folgendem Link*:

www.registrierung_symposium.de

* Aufgrund der Einschränkungen, die sich aus der Eindämmung der Covid-19-Pandemie ergeben, ist die Zimmerkapazität begrenzt. Die Teilnahme am Symposium ist vorbehaltlich der Verfügbarkeit auf die Personen beschränkt, die sich anmelden.

Organisiert durch: Lehr- und Forschungsgebiet Architekturtheorie, Fakultät für Architektur, RWTH Aachen

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„Dear Hunter“ zu Gast im Bachelorprojekt: Das Politische in der Architektur

Am 27.04.2021, ab 14:00 Uhr, treffen die Studierenden der Architekturtheorie-Bachelorarbeit „Das Politische in der Architektur“ auf die „Dear Hunter“, eine Forschungspraxis, die durch qualitative Feldarbeit alternative Karten produziert.

Neben dem Feedback zu den Karten der Studierenden werden die Dear Hunters einige nützliche Tipps zur Praxis des Situated Mapping und der Produktion von kritischen Karten geben.

 

Dear Hunter erstellt alternative Karten und Atlanten durch qualitative Feldarbeit. Dafür leben und arbeiten sie zumeist für relativ lange Zeiträume vor Ort. Einen Einblick in die Projekte von Dear Hunter gibt es auf ihrer Website: https://dearhunter.eu

Vorstellungsvideo des Lehr- und Forschungsgebiet Architekturtheorie

42. Aachener Montagabendgespräche – „Indische Moderne“

Im Juni 1977 wurden die Aachener Montagabendgespräche durch Prof. Manfred Speidel begründet. Die Liste aller jener, die nach Aachen kamen, um durch ihre Vorträge und in die anschließenden Gespräche das akademische Leben der Architekturfakultät zu bereichern, liest sich wie das „Who is Who“ der Gegenwartsarchitektur.

Im kommenden Wintersemester 2019-20 werden wir wieder eine Reihe von 6 Vorträgen und Gesprächen veranstalten. Nachhaltigkeit, Social Design, Handwerk und Materialität, aber auch die Suche nach urbanen Lösungen sind die Kernthemen vieler Praktiker und Theoretiker aus Indien. Diese gegenwärtigen Tendenzen bilden den Schwerpunkt der kommenden Reihe. Eingeladen sind prominente indische Architekten und Lehrer wie Anupama KundooRevathi Sekhar Kamath, Rahul Srivastava, Ambrish Arora, Samira Rathod, Samuel Barclay.

Bambus Workshop Hoogcruts Teil III

Während der Pfingstexkursion wurde der Bambus-Workshop aus dem vergangenem Wintersemester in Hoogcruts fortgesetzt. Den Studierenden der RWTH gelang es trotz regenreicher Wetterbedingungen die Dachkonstruktion für die Stampflehmwände nahezu fertig zustellen. 

Voranmeldung Wahlfach Master - Uzunyayla Reiseworkshop

vollständige Kursbeschreibung siehe Lehre Aktuell und Lehre Vorschau. 

Infoveranstaltung: 04.02.2022 10Uhr via Zoom: Meeting ID: 934 0145 0549, Kenncode: 111226

Anmeldung zur Informationsveranstaltung: Für weitere Fragen bitte eine Email schicken an: altiok@theorie.arch.rwth-aachen.de

Verbindliche Anmeldung bis 14.02.22 per Email an: henning.storch@rwth-aachen.de

Termine Vorbereitung: Jeweils donnerstags 07. April 2022, 28. April 2022, 19. Mai 2022, 14 Uhr 30 -16 Uhr, Ort: C.A.R.L. Claßenstraße 11, 2.Obergeschoß, Raum 213, 2.OG

Termin Reiseworkshop: Ende Juli, Reisekosten: Selbstbeteiligung ca. 250€

Bambus-Workshop Hoogcruts Teil I

Vom 22. bis 25. November 2021 veranstaltete das Lehr- und Forschungsgebiet Architekturtheorie im Kloster Hoogcruts einen euregionalen Bambus-Workshop. Beteiligt am Bau der Bambuskonstruktion waren Studierende der Akademie der Handwerkskammer Aachen „Gut Rosenberg“ und Master-Studierende der RWTH Aachen. Das Bambustragwerk erweitert den Lehmbau, der im Zuge der DAAD-Sommerakademie im August 2020 entstanden ist. 

 

Für mehr Infos klicken Sie einfach hier.

Eröffnung der Ausstellung: "Sustainable Hoogcruts"

Am 22.10.2021 wurde von den beiden wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen des Lehrstuhls Elena Wittbusch und Ramona Schaefer die Ausstellung „Sustainable Hoogcruts“ während des ersten Archireg Symposiums in Hoogcruts eröffnet. Zusehen sind Projekte von Master Studierenden der RWTH Aachen und der FH Erfurt, die sich der Frage widmen wie wir in Zukunft essen, bauen und leben werden und in wie weit wir uns kommenden ökologischen und ökonomischen Krisen stellen können und müssen.

Die Ausstellung kann in der Kapelle des ehemaligen Klosters in Hoogcruts unter freiem Himmel besichtigt werden. Im Inneren sind zudem noch 3 detaillierte Modelle ausgestellt, die einen Vorschlag für einen nachhaltigen Dachentwurf für die Stampflehmwände im Garten des Klosters geben.

Das Klostergelände wird auch weiterhin einen wichtigen Teil der Zusammenarbeit des Lehrstuhl darstellen, sodass wir im November bereits die nächste Intensivarbeitsphase vor Ort geplant haben. 

Für mehr Infos zur Ausstellung klicken Sie  einfach hier.

43. Aachener Montagabendgespräche – „Architektur und Politik“

Seit mehr als vierzig Jahren bilden die Aachener Montagabendgespräche einen Höhepunkt im universitären Leben der Architekturfakultät der RWTH Aachen und werden von vielen Architekturinteressierten der Region geschätzt. Im Wintersemester 2020/21 beschäftigt sich die Vorlesungsreihe mit der Idee des Politischen in der Architektur als einem Teil der res publica, der öffentlichen Angelegenheiten. Im Zentrum stehen öffentliche Debatten, Konflikte, Aushandlungsprozesse und der Widerstreit der Meinungen, durch den das Politische in der Architektur greifbar wird.

 

Nach solchen Antagonismen halten die diesjährigen Montagabendgespräche in den Bereichen urbane Ethnografie, Stadtplanung, Strukturwandel und Demokratisierung von Gesellschaften Ausschau. Für diese Vorlesungsreihe möchten wir Sie als Gesprächspartner an die RWTH Aachen herzlich einladen.

 

Organisiert durch: Lehr- und Forschungsgebiet Architekturtheorie, Fakultät für Architektur, RWTH Aachen

Candide No. 11 ab jetzt verfügbar

Candide No. 11 ist ab jetzt verfügbar. Die neue Ausgabe vereint Beiträge der DFG – geförderten Tagung zum Thema „Streitsache“ und macht macht Teile des Architekturwissens sichtbar, die im Zuge von Konflikten erworben werden.

Was Bauten, Stadtquartiere oder ganze Landschaften bedeuten, darstellen oder leisten sollen, ist nicht selten Gegenstand erbitterten Streits. Architektur nimmt Eingriffe in bestehende Milieus und Lebenswelten vor. Dass es dabei zu drastischen, aber auch konstruktiven Verwerfungen und Konfrontationen kommen kann, zeigen die fünf Beiträge dieser Ausgabe. Sie handeln von Zankäpfeln in Form des ökologischen Stadtumbaus, des Ausstellens identitätsstiftender Erinnerungskulturen, des Kampfes gegen die Vernichtung natürlicher Lebenswelten, wie auch des gestalterischen Umgangs mit Alltagsobjekten und digitalen Werkzeugen.
Candide N° 11 kann im Buchhandel oder direkt über www.hatjecantz.de bezogen werden.

Bambus-Workshop Hoogcruts Teil II

Vom 22. bis 26. März 2022 setzte das Lehr- und Forschungsgebiet Architekturtheorie im Kloster Hoogcruts den euregionalen Bambus-Workshop fort, der im November letzten Jahres begonnen hatte. Beteiligt am Bau der Bambuskonstruktion waren erneut die Studierende der Akademie der Handwerkskammer Aachen „Gut Rosenberg“ und Master-Studierende der RWTH Aachen. Das Bambustragwerk, dass den Lehmbau, der im Zuge der DAAD-Sommerakademie im August 2020 entstanden war, erweitert, wurde bei bestem Wetter erfolgreich ergänzt. 

Für mehr Infos klicken Sie einfach hier.

Bamboo imaginary Vernissage

Wir freuen uns Sie am 12.01.2022 zu unserer Vernissage „Bamboo Imaginary“ ins Reiff Foyer einzuladen. Ausgestellt werden sowohl die Ergebnisse der Studierenden des gleichnamigen Stegreifs, als auch visuelle Eindrücke aus der weißen Woche, in der Studierende im Kloster Hoogruts eine Dachkonstruktion aus Bambus für die Stampflehmwände aus der Sommerakademie 2020 errichteten. 

Personenanzahl und konkrete Umsetzung der Vernissage sind aufgrund der Covid-19 Pandemie weiterhin unter Vorbehalt.

44. Aachener Montagabendgespräche – „Caring Architecture“

WICHTIGE INFORMATION:

Am 24.01.2022 wird leider kein Gespräch mit Louisa Hutton stattfinden. Stattdessen wird ein Nachholtermin im Sommersemester gesucht und schnellstmöglich bekannt gegeben. 

Die Aachener Montagabendgespräche bilden seit über vierzig Jahren einen Höhepunkt im akademischen Leben der Architekturfakultät der RWTH Aachen und sind ein regionaler Treffpunkt für Architekturinteressierte. In diesem Jahr wird die Gesprächsreihe in Präsenz wie auch online, mit Live-Übertragungen via Zoom und YouTube fortgesetzt. Ausgangspunkt der kommende Reihe sind Gedanken zu einer fürsorglichen und umsichtigen Architektur, d.h. einer Entwurfs- und Baupraxis, die auf den Erhalt und die Pflege von materiellen und immateriellen Ressourcen ausgerichtet ist. 

Architekt*innen und Designer*innen werden sich aus verschiedenen Perspektiven mit dem Spektrum der Fürsorge befassen und ihre Beiträge zum fürsorglichen Umgang mit Rohstoffen, Bauverfahren oder sozialen Bindungen zur Diskussion stellen. Die Gesprächsreihe wird vom Lehr- und Forschungsgebiet Architekturtheorie RWTH Aachen University organisiert und durch die Kommission zur Verbesserung der Lehre unterstützt.

Abonieren Sie gerne unseren YouTube Kanal um künftige Veranstaltungen ohne Anmeldung streamen zu können. 

Den Link finden Sie hier: 

Candide – Journal for Architectural Knowledge No. 12

Die zwölfte Ausgabe von Candide widmet sich dem Thema Visual Urbanism – ein vollkommen neues Forschungsfeld. Fotograf*innen und Wissenschaftler*innen experimentierten mit anthropologischen, kulturwissenschaftlichen, soziologischen und geografischen Methoden, für eine Reflexion über die meist unkritische Nutzung von Bildern des öffentlichen Raums. 

 Candide 12 sucht Möglichkeiten, diese Ergebnisse in Architektur und Stadtplanung zu integriert. Dabei beantworten Autor*innen drängende Fragen, wie nach der Nutzbarmachung fotografischer Bilder für die Architektur und vice versa.

Candide N° 12 kann im Buchhandel oder direkt über www.hatjecantz.de bezogen werden.

Das Inhaltsverzeichnis finden Sie hier: https://candidejournal.net/current-issue/

Summer School Earth & Clay architecture Hoogcruts, NL

Vom 10. bis 20. August 2020 veranstaltete das Lehr- und Forschungsgebiet Architekturtheorie der RWTH Aachen University unter der Leitung von Prof. Axel Sowa eine Summer School zum nachhaltigen Bauen mit Lehm und Erde im Kloster Hoogcruts unweit der niederländischen Gemeinde Gulpen. 20 Studierende experimentierten mit Stampflehmtechniken und errichteten die tragenden Wände eines künftigen Gartenpavillons. 

Die Veranstaltung war Teil der DAAD-geförderten Hochschulkooperation mit dem IIT Roorkee in Indien. Auch in den kommenden Semestern soll der Wissens- und Erfahrungsaustausch zur Weiterentwicklung nachhaltiger Bautechniken mit den indischen Partnern fortgesetzt werden. Dem Material- und Energiehaushalt des Bauens wird dabei eine besondere Bedeutung zukommen. Das Lehr- und Forschungsgebiet Architekturtheorie steht in engem Austausch mit der Sitchting het Limburgs Landschap. Die niederländische Stiftung beabsichtigt die Klosteranlage in eine Zukunftswerkstatt zu verwandeln, in der über das Bauen und Leben von morgen nachgedacht wird.

Gastvortrag:
„Aufstieg und Krise der Marke bauhaus, 1919 – 2019“

In seinem Vortrag stellt Philipp Oswalt, ehemaliger Direktor der Stiftung Bauhaus Dessau, seine Gedanken zum Begriff „Bauhaus“ anlässlich des hundertjährigen Bauhaus-Jubiläums vor.

Nicht Funktion und Gebrauch zeichnen das Bauhaus aus, sondern Symbolik. Ob Quadrat,
Dreieck oder Kreis, ob Wagenfeld-Lampe, Schlemmer-Kopf oder weiße Kuben
mit Flachdach: Das Bauhaus hat ikonische Bildzeichen und einen Stil kreiert, der weder
funktional noch sozial ist, aber visuell prägnant.
Bauhaus-Gründer Walter Gropius zielte von Anfang an darauf, aus dem Bauhaus eine
Marke zu entwickeln – mit Erfolg. Sei es in Konsum, Politik oder Kultur: Mehr als
achtzig Jahre nach seiner Schließung ist das Bauhaus präsenter als je zuvor. Es ist inzwischen
zu einer partizipativen Marke geworden, die nicht mehr zentral gesteuert
werden kann, sondern an der unzählige Produzenten und Konsumenten mitgeschrieben
haben. Das einstige Versprechen nach Funktionalität und sozialer Verpflichtung
bleibt dabei allerdings uneingelöst„.

 

Datum und Veranstaltungsort
25. Juni 2019, 18:30 Uhr, RWTH Aachen University, Rogowski-Institut, Hörsaal EPh

 

Biografie
Philipp Oswalt, geb 1964, Architekt und Publizist in Berlin. 1988-1994 Redakteur der Architekturzeitschrift Arch+, 1996/97 Mitarbeiter im Büro OMA/ Rem Koolhaas, 1998 1. Preis im Wettbewerb für das ehemalige Frauen-KZ Ravensbrück (mit Stefan Tischer und Stefanie Oswalt) mit anschließender Teilrealisierung, 2000-2002 Gastprofessur an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus. Initiator und Co-Leiter des Europäischen Forschungsprojektes „Urban Catalyst“ 2001 – 2003. Mitinitiator und Co-Kurator der kulturellen Zwischennutzung des Palastes der Republik ZwischenPalastNutzung/ Volkspalast 2004 Leiter des Projektes Schrumpfende Städte der Kulturstiftung des Bundes 2002-2008. Seit 2006 Professor für Architekturtheorie und Entwurf an der Uni Kassel. 2009 – 2014 Direktor der Stiftung Bauhaus Dessau. Mitinitiator von projekt bauhaus 2015, Mitglied des Projektbeirats für die Gründung des documenta Instituts in Kassel seit 2016. Autor und Herausgeber zahlreicher Publikationen zur zeitgenössischen Architektur und Stadtentwicklung.