Ankündigungen_Neuigkeiten

Neuigkeiten aus dem Lehrgebiet

Candide – Journal for Architectural Knowledge No. 13

The Department of Architectural Theory at the RWTH Aachen University is pleased to announce the release of Candide. Journal for Architectural Knowledge No. 13Candide 13 results of a joint effort of scholars, researchers and students who address the theme of “Experimental Architecture and Material Culture” from different perspectives.

The issue reports on the outcomes of a transnational cooperation between the RWTH Aachen University (Department of Architecture) and the Indian Institute of Technology Roorkee (Department of Architecture and Planning). It gives voice to students and researchers who, traveling in Germany and India, have stored up intercultural experiences of intellectual and human growth. The issue features also scholarly contributions on experimental architecture, design-build procedures, and sustainable construction.CANDIDE NO.13 LAUNCH: 08. September 2022, 14:30 at the Pop-Up Campus, Theaterstraße 92-94.

1st archireg symposium

„Sustainable Euregio – Care, Ecology, Recycling “ ist der progammatische Titel des ersten ARCHIREG-Symposiums. ARCHIREG, ein föderatives Netzwerk der Architekturschulen von Aachen, Hasselt, Lüttich, Maastricht sowie der Akademie der Handwerkskammer Aachen, vereint Lehrende und Studierende Rhein-Maas-Region in der Suche nach innovativen und ökologisch verträglichen Baupraktiken. 

Für mehr Infos klicken Sie einfach hier

 

Registrierung unter folgendem Link*:

www.registrierung_symposium.de

* Aufgrund der Einschränkungen, die sich aus der Eindämmung der Covid-19-Pandemie ergeben, ist die Zimmerkapazität begrenzt. Die Teilnahme am Symposium ist vorbehaltlich der Verfügbarkeit auf die Personen beschränkt, die sich anmelden.

Organisiert durch: Lehr- und Forschungsgebiet Architekturtheorie, Fakultät für Architektur, RWTH Aachen

„Dear Hunter“ zu Gast im Bachelorprojekt: Das Politische in der Architektur

Am 27.04.2021, ab 14:00 Uhr, treffen die Studierenden der Architekturtheorie-Bachelorarbeit „Das Politische in der Architektur“ auf die „Dear Hunter“, eine Forschungspraxis, die durch qualitative Feldarbeit alternative Karten produziert.

Neben dem Feedback zu den Karten der Studierenden werden die Dear Hunters einige nützliche Tipps zur Praxis des Situated Mapping und der Produktion von kritischen Karten geben.

 

Dear Hunter erstellt alternative Karten und Atlanten durch qualitative Feldarbeit. Dafür leben und arbeiten sie zumeist für relativ lange Zeiträume vor Ort. Einen Einblick in die Projekte von Dear Hunter gibt es auf ihrer Website: https://dearhunter.eu

Vorstellungsvideo des Lehr- und Forschungsgebiet Architekturtheorie

42. Aachener Montagabendgespräche – „Indische Moderne“

Im Juni 1977 wurden die Aachener Montagabendgespräche durch Prof. Manfred Speidel begründet. Die Liste aller jener, die nach Aachen kamen, um durch ihre Vorträge und in die anschließenden Gespräche das akademische Leben der Architekturfakultät zu bereichern, liest sich wie das „Who is Who“ der Gegenwartsarchitektur.

Im kommenden Wintersemester 2019-20 werden wir wieder eine Reihe von 6 Vorträgen und Gesprächen veranstalten. Nachhaltigkeit, Social Design, Handwerk und Materialität, aber auch die Suche nach urbanen Lösungen sind die Kernthemen vieler Praktiker und Theoretiker aus Indien. Diese gegenwärtigen Tendenzen bilden den Schwerpunkt der kommenden Reihe. Eingeladen sind prominente indische Architekten und Lehrer wie Anupama KundooRevathi Sekhar Kamath, Rahul Srivastava, Ambrish Arora, Samira Rathod, Samuel Barclay.

Lehrangebot im Wintersemester 2022/23

master

Seit 2018 kooperiert das Lehr- und Forschungsgebiet Architekturtheorie mit der niederländischen Landschaftsstiftung Limburg. Ziel der Zusammenarbeit ist der Umbau der ehemaligen Klosteranlage Hoogcruts zu einer euregionalen Zukunftswerkstatt. An dem Ort unweit von Gulpen können sich Nutzerinnen und Nutzer zu Fragen von Landschaft, Kunst, Kultur und Technologie austauschen. Im Verlauf von mehreren Design-Build-Projekten haben wir im Klostergarten ein neues Werkstattgebäude aus Lehm und Bambus errichtet. Im kommenden Wintersemester möchten wir über den weiteren Ausbau des Klosters nachdenken. Wir fragen, wie Architektur das freundschaftliche Zusammensein befördern könnte? Welche Architektur dient sowohl der Verfeinerung der Sinne wie auch der Pflege freundschaftlicher Beziehungen? Ausgehend vom griechischen Symposium und dem römischen Convivium werden wir neuzeitliche Bankette und Tischgesellschaften in den Blick nehmen. Tische und Tafeln begründen Formen des Austausches, Rituale der Geselligkeit, Praktiken der Teilhabe. Im Rahmen des M1-Projekts befassen wir uns mit allem, was Leib und Seele zusammenhält, wie z.B. der Kochkunst, der Tischrede, dem Tafelschmuck oder dem Möbelbau. Im Baubestand des ehemaligen Klosters entwerfen Studierende des M1-Projekts einladende Räume für gemeinsames Kochen und Essen. 

Erster Termin: Dienstag, 11. Oktober 2022, 10 Uhr, Lehr- und Forschungsgebiet Architekturtheorie, Templergraben 49, 2. OG

Dozent: Prof. Axel Sowa

Sustainable things are things to which we attach lasting value; things with which we feel permanently connected. Fundamental to this connection is the sensory appearance of things. We ask about the sensory qualities of sustainable materials: What acoustic, visual, olfactory and haptic stimuli emanate from materials such as clay, stone, hemp, straw, etc.? How do we perceive sustainable materials? The task of the impromptu is to design a micro-architecture that invites visitors to experience the sensory qualities of matter. The test pavilion is to be designed as the German contribution to the World Expo 2025 in Osaka, Japan.
 
Ausgabe des Stegreifs / release of design exercise : Donnerstag, 20. Oktober 2022, 15 Uhr, Lehr- und Forschungsgebiet Architekturtheorie, Templergraben 49, Zwischenkritik / intermediate critique: Donnerstag, 17. November 2022, 15 Uhr, Abgabe / Submission: Donnerstag, 12. Januar 2023, 15 Uhr.
 
Dozentin / Dozent: Dr. Murielle Hladik, Prof. Axel Sowa

Uzunyayla (aus dem Türkischen übersetzt: langes Plateau, große Winterweide) ist eine ländliche Region bei Kayseri in der Türkei, die aus einer weiten Fluss- und einer flachen Bergebene besteht. Entlang von zwei Flussläufen befinden sich 42 kleine tscherkessische Dörfer, die hauptsächlich von Getreideanbau und Viehzucht leben. Anfang des 19. Jahrhunderts kamen die Tscherkessen aus dem Kaukasus und wurden von den Osmanen hier angesiedelt. Heute ist die Bevölkerungszahl rückläufig und die Bewohner werden immer älter. Dieser demographische Wandel verändert die Dörfer stark.

In dieser Kursreihe erforschen wir über mehrere Semester mit ethnographischen Methoden (Reisebücher, Beobachtungen, Interviews, Kartierungen) die Geschichte und den Wandel von Uzunyayla und exemplarisch, in den beiden Dörfern Örensehir und Sacayagi, die typische Bau- und Lebenskultur. Im Dialog mit den Bewohnern erarbeiten wir, was die Zukunft des Dorfes verbessern könnte. Wir planen und realisieren gemeinsam die Wiederbelebung eines der typischen alten leerstehenden und grösstenteils schon verfallenen Dorfhäuser für eine neue spezielle gemeinschaftliche Nutzung. 

Im SS 22 haben wir mit Studierenden der RWTH Aachen und der AGU Abdullah Gül University Kayseri zusammengearbeitet und vor Ort während einem Reiseworkshop Grundlagen für die weiteren Semester erarbeitet. Die Ergenisse haben wir anhand eines Reisebuches festgehalten. Wir haben u.a. die Region Uzunyala, zwei Dörfer kartiert, ein altes Dorfhaus vermessen und Interviews mit den Bewohnern geführt. In diesem WS 22/23 werden wir die Kooperation mit der AGU Kayseri und den Bewohnern fortsetzen und gemeinsam einen Entwurfsvorschlag für das alte Dorfhaus erarbeiten. Dabei wollen wir die ortstypische einfache Bauweise in Stein, Lehm und Holz analysieren und weiterentwickeln. 

 


Das Seminar findet freitags von 10-12h wöchentlich abwechselnd in Präsenz an der RWTH Aachen und online mit den türkischen Studierenden statt.

 


Dozentin: Medine Altiok

Wahlfach – Seminar Master 3 ECTS (in English)

The question of the durability of materials, or their ephemerality, affects not only the architectural form but also our senses. How does matter appear to us? What is the visual, olfactory, acoustic and haptic sensation of building matter? In this seminar we will address the question of matter, under its various technical, sensory and aesthetic aspects. We will ask how material aspects can be exhibited to involve spectators in sensory experiences. In our seminar we will look back to outstanding exhibitions: notably the Osaka 70′ world expo, the great exhibition Les Immatériaux (Centre George Pompidou, 1985), curated by Jean-François Lyotard, as well as the exhibition Materiality-Immateriality (kyoto ddd gallery, 2016), curated by Murielle Hladik. The philosopher Jean-François Lyotard explored the states of matter and highlighted the new „immateriality“ (of networks, information, etc.) specific to our post-modern condition. We will continue in this exploration of „matter“ and „immateriality“, two terms which continue to challenge or imagination and creativity. 
 
Dozentin: Dr. Murielle Hladik
 
Erster Termin / First Session: Donnerstag, der 13. Oktober 2022, 12 Uhr 15, Seminarraum SO4, Auditoriengebäude C.A.R.L., Claßenstraße
wöchentliche Seminartermine / weekly meetings, Leistungen: Referat und Hausarbeit / Oral and written presentations. 
Im kommenden Wintersemester setzen wir unsere Vortrags- und Diskussionsreihe fort, die seit mehr als vier Jahrzehnten zum Nachdenken über aktuelle Fragen der Architektur anregt. Im Zentrum der Reihe steht diesmal der Begriff des „Kollektivs“. Wir fragen: Wie entstehen die Kollektive der Architektur? Wie werden sie handlungsfähig? Und was hält sie zusammen? Wahlverwandtschaften, Kooperationen und Verbünde sind, so unsere Vermutung, Bedingungen für innovative Architektur der Gegenwart. Als kleine Gesellschaft innerhalb einer größeren verfügt das Kollektiv über eigene Ordnungen und Ziele. Mit dem Eintritt in ein Kollektiv erfolgt in der Regel eine Zusage zu geteilten Werten, bewährten Prozessen und verfügbaren Rollen. Die Vortragenden der Reihe werden uns Einblicke in ihre besondere Arbeitswelt gewähren und mit uns über Gemeinschaft, Mitbestimmung, Entscheidungsfindung und geteilte Verantwortung diskutieren. Das Spektrum der Vorträge und Gespräche bietet Antworten auf eine eminent politische Frage: Was macht Architektur zu einem kollektiven Unterfangen?
 
 
In the forthcoming winter term, we will continue our series for lectures and debates, which, for more than four decades, has stimulated reflection on current issues in architecture. This time, the series focuses on the concept of the „collective“. We ask: How do collectives of architecture come into being? How do they become capable of acting? And what holds them together? We assume that elective affinities, cooperations and alliances are conditions for innovative contemporary architecture. As a small society within a larger one, the collective has its own orders and goals. Joining a collective usually involves a commitment to shared values, established processes and available roles. The speakers in the series will give us insights into their particular world of work and discuss community, co-determination, decision-making and shared responsibility with us. The spectrum of lectures and talks offers answers to an eminently political question: What makes architecture a collective endeavour?

21.00092_Kurs_MT_Arch_AT (0,5 SWS / 30 ECTS)

Das Lehr- und Forschungsgebiet Architekturtheorie bietet in jedem Semester Betreuungen für Master-Abschlussarbeiten an. Bitte bekunden Sie Interesse per E-Mail an info@theorie.arch.rwth-aachen.de

Bachelor

Praktika sind zur Vorbereitung auf die spätere Berufstätigkeit unerlässlich. Auch in den Masterstudiengängen der Fakultät für Architektur eröffnet das obligatorische, sechsmonatige Praktikum wertvolle Einsichten in die Vielfalt möglicher Berufsfelder, auf die das Studium der Architektur bzw. der Stadtplanung vorbereiten. Unter dem Titel „Praktikumsgeflüster“ soll ein bedeutender Wissensschatz gehoben und zugänglich gemacht werden. Angeleitet durch konkrete Fragen sollen Studierende der Masterstudiengänge die Möglichkeit erhalten, ihr berufspraktisches Erfahrungswissen den Studierenden des Bachelorstudiengangs mitzuteilen. Einmal im Monat versammeln sich interessierte Studierende vor einer mobilen Bühne, die das “Praktikanten-Canapé“ einrahmt. Dort sitzt der eingeladene Gast, eine ehemalige Praktikantin oder ein Praktikant, wird von studentischen Interviewpartnern befragt und berichtet von ihren oder seinen Praxiserfahrungen.

Le Corbusier war seiner Zeit in vielerlei Hinsicht voraus, vor allem aber wusste er die Fotografie bei der Dokumentation seiner Bauten und Ideen zu nutzen. Mitte des 20. Jahrhunderts beschäftigt er sich mit dem immer wieder aktuell werdenden Problem der Wohnungsnot. Zwischen 1947 und 1967 werden fünf „Unité d’habitation“ in Frankreich und Deutschland realisiert und größtenteils durch Lucien Hervé, einem Pionier der Architekturfotografie, mit dem Le Corbusier ab 1949 kontinuierlich zusammenarbeitet, medienwirksam festgehalten. Jedes der Gebäude wird unterschiedlich von der Öffentlichkeit angenommen, dies wird auch in den jeweiligen fotografischen Darstellungen deutlich. Die Analyse dieser Fotografien geben nicht nur interessante Einblicke in das Werk Le Corbusiers, sondern auch in die Ideen und Charakteristiken verschiedener „Wohnmaschinen“ damals und heute.
Ziel dieses Kurses ist es, das Erbe der Fotografien der „Unite d’Habitation“ erneut zu untersuchen, Muster und Motive herauszuarbeiten und unser Wissen über Architekturfotografie in Bezug auf eine bestimmte Gebäudetypologie zu vertiefen: die „Wohnmaschine“ für 1500 Einwohner. 
Die Seminararbeit beinhaltet Vorträge, fotografische Experimente und deren schriftliche Ausarbeitung.
 
Erster Termin: Montag, der 10. Oktober 2022, 16:30-18:00 Uhr, Seminarraum SO3 (1385|203), Auditoriengebäude C.A.R.L., Claßenstraße
wöchentliche Seminartermine: Montags, 16:30-18:00 Uhr, Raum: SO3 (1385|203)
Innerhalb des Kurses wird es voraussichtlich die Möglichkeit geben an einer 2-tägigen Exkursion nach Berlin teilzunehmen. 
 
Dozentin: Leonie Bunte
Wie verfasst man eine wissenschaftliche Arbeit korrekt und verständlich? Welche formalen Anforderungen gibt es? Wie werden Forschungsfragen formuliert, wie eine These, welchen Unterscheid gibt es zu einer Hypothese? Wie werden Quellen in wissenschaftlichen Arbeiten benannt und zitiert? Korrektes Schreiben ist ein weit wirkungsvolleres Mittel: Denn gut aufgebaute Texte und prägnant formulierte Fragen und Erkenntnisse erhöhen deutlich die Chance, dass eigene Argumente, Gedanken und Ideen, aber auch Konzepte von anderen verstanden und aufgenommen werden.
 
Der Fokus des Seminars liegt auf Texten in wissenschaftlichen Zeitschriften. Es werden verschiedene Zeitschriften (bspw. Architectural Design, Harvard Design Magazine, L’architecture d’Aujourd’hui) und die unterschiedliche Art und Weise in denen wissenschaftliche Forschung jeweils kommuniziert wird betrachtet. Die durch das Lehrgebiet Architekturtheorie jährlich publizierte wissenschaftliche Zeitschrift „Candide“ wird als Grundlage dienen, um anhand von Textbeispielen das wissenschaftliche Schreiben zu lernen. In Übungen werden die Studierenden ein Exposé für einen wissenschaftlichen Artikel verfassen.
 
Erster Termin: Donnerstag, den 01. Dezember 2022, 08:30-10:00 Uhr, SFo 2 (1821|002), Germanistisches Institut, Elifschornsteinstr. 15
weitere Termine: Donnerstags den 15.12.22, 12.01.22, 19.01.23 und 26.01.23, 08:30-10:00 Uhr, Raum: (1830|004), Soziologie, Elifschornsteinstr.7
 
Dozentin: Leonie Bunte

Pop-Up Campus mit Louisa Hutton

Im Rahmen des POP-UP Campus 2022 wird der verschobene Termin der Montagabendgespräch mit Lousia Hutton am 08.09.2022 um 19.00 Uhr im R5 nachgeholt. 

Das vollständige Programm des Tages finden Sie hier.

Bambus Workshop Hoogcruts Teil III

Während der Pfingstexkursion wurde der Bambus-Workshop aus dem vergangenem Wintersemester in Hoogcruts fortgesetzt. Den Studierenden der RWTH gelang es trotz regenreicher Wetterbedingungen die Dachkonstruktion für die Stampflehmwände nahezu fertig zustellen. 

Voranmeldung Wahlfach Master - Uzunyayla Reiseworkshop

vollständige Kursbeschreibung siehe Lehre Aktuell und Lehre Vorschau. 

Infoveranstaltung: 04.02.2022 10Uhr via Zoom: Meeting ID: 934 0145 0549, Kenncode: 111226

Anmeldung zur Informationsveranstaltung: Für weitere Fragen bitte eine Email schicken an: altiok@theorie.arch.rwth-aachen.de

Verbindliche Anmeldung bis 14.02.22 per Email an: henning.storch@rwth-aachen.de

Termine Vorbereitung: Jeweils donnerstags 07. April 2022, 28. April 2022, 19. Mai 2022, 14 Uhr 30 -16 Uhr, Ort: C.A.R.L. Claßenstraße 11, 2.Obergeschoß, Raum 213, 2.OG

Termin Reiseworkshop: Ende Juli, Reisekosten: Selbstbeteiligung ca. 250€

Bambus-Workshop Hoogcruts Teil I

Vom 22. bis 25. November 2021 veranstaltete das Lehr- und Forschungsgebiet Architekturtheorie im Kloster Hoogcruts einen euregionalen Bambus-Workshop. Beteiligt am Bau der Bambuskonstruktion waren Studierende der Akademie der Handwerkskammer Aachen „Gut Rosenberg“ und Master-Studierende der RWTH Aachen. Das Bambustragwerk erweitert den Lehmbau, der im Zuge der DAAD-Sommerakademie im August 2020 entstanden ist. 

 

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Eröffnung der Ausstellung: "Sustainable Hoogcruts"

Am 22.10.2021 wurde von den beiden wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen des Lehrstuhls Elena Wittbusch und Ramona Schaefer die Ausstellung „Sustainable Hoogcruts“ während des ersten Archireg Symposiums in Hoogcruts eröffnet. Zusehen sind Projekte von Master Studierenden der RWTH Aachen und der FH Erfurt, die sich der Frage widmen wie wir in Zukunft essen, bauen und leben werden und in wie weit wir uns kommenden ökologischen und ökonomischen Krisen stellen können und müssen.

Die Ausstellung kann in der Kapelle des ehemaligen Klosters in Hoogcruts unter freiem Himmel besichtigt werden. Im Inneren sind zudem noch 3 detaillierte Modelle ausgestellt, die einen Vorschlag für einen nachhaltigen Dachentwurf für die Stampflehmwände im Garten des Klosters geben.

Das Klostergelände wird auch weiterhin einen wichtigen Teil der Zusammenarbeit des Lehrstuhl darstellen, sodass wir im November bereits die nächste Intensivarbeitsphase vor Ort geplant haben. 

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43. Aachener Montagabendgespräche – „Architektur und Politik“

Seit mehr als vierzig Jahren bilden die Aachener Montagabendgespräche einen Höhepunkt im universitären Leben der Architekturfakultät der RWTH Aachen und werden von vielen Architekturinteressierten der Region geschätzt. Im Wintersemester 2020/21 beschäftigt sich die Vorlesungsreihe mit der Idee des Politischen in der Architektur als einem Teil der res publica, der öffentlichen Angelegenheiten. Im Zentrum stehen öffentliche Debatten, Konflikte, Aushandlungsprozesse und der Widerstreit der Meinungen, durch den das Politische in der Architektur greifbar wird.

 

Nach solchen Antagonismen halten die diesjährigen Montagabendgespräche in den Bereichen urbane Ethnografie, Stadtplanung, Strukturwandel und Demokratisierung von Gesellschaften Ausschau. Für diese Vorlesungsreihe möchten wir Sie als Gesprächspartner an die RWTH Aachen herzlich einladen.

 

Organisiert durch: Lehr- und Forschungsgebiet Architekturtheorie, Fakultät für Architektur, RWTH Aachen

Candide No. 11 ab jetzt verfügbar

Candide No. 11 ist ab jetzt verfügbar. Die neue Ausgabe vereint Beiträge der DFG – geförderten Tagung zum Thema „Streitsache“ und macht macht Teile des Architekturwissens sichtbar, die im Zuge von Konflikten erworben werden.

Was Bauten, Stadtquartiere oder ganze Landschaften bedeuten, darstellen oder leisten sollen, ist nicht selten Gegenstand erbitterten Streits. Architektur nimmt Eingriffe in bestehende Milieus und Lebenswelten vor. Dass es dabei zu drastischen, aber auch konstruktiven Verwerfungen und Konfrontationen kommen kann, zeigen die fünf Beiträge dieser Ausgabe. Sie handeln von Zankäpfeln in Form des ökologischen Stadtumbaus, des Ausstellens identitätsstiftender Erinnerungskulturen, des Kampfes gegen die Vernichtung natürlicher Lebenswelten, wie auch des gestalterischen Umgangs mit Alltagsobjekten und digitalen Werkzeugen.
Candide N° 11 kann im Buchhandel oder direkt über www.hatjecantz.de bezogen werden.

45. Aachener Montagabendgespräche "Architektur im Kollektiv"

Im kommenden Wintersemester 2022/23 finden die 45. Aachener Montagabendgespräche statt. Die Reihe bildet einen Höhepunkt im universitären Leben unserer Architekturfakultät und wird von vielen Architekturinteressierten der Region geschätzt. Im Zentrum der Gespräche steht der Titel „Architektur im Kollektiv“ und damit eine besondere Form des Zusammenarbeitens in der Architektur.

Bambus-Workshop Hoogcruts Teil II

Vom 22. bis 26. März 2022 setzte das Lehr- und Forschungsgebiet Architekturtheorie im Kloster Hoogcruts den euregionalen Bambus-Workshop fort, der im November letzten Jahres begonnen hatte. Beteiligt am Bau der Bambuskonstruktion waren erneut die Studierende der Akademie der Handwerkskammer Aachen „Gut Rosenberg“ und Master-Studierende der RWTH Aachen. Das Bambustragwerk, dass den Lehmbau, der im Zuge der DAAD-Sommerakademie im August 2020 entstanden war, erweitert, wurde bei bestem Wetter erfolgreich ergänzt. Die filmische Dokumentation des Workshop ist hier zu finden.

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Bamboo imaginary Vernissage

Wir freuen uns Sie am 12.01.2022 zu unserer Vernissage „Bamboo Imaginary“ ins Reiff Foyer einzuladen. Ausgestellt werden sowohl die Ergebnisse der Studierenden des gleichnamigen Stegreifs, als auch visuelle Eindrücke aus der weißen Woche, in der Studierende im Kloster Hoogruts eine Dachkonstruktion aus Bambus für die Stampflehmwände aus der Sommerakademie 2020 errichteten. 

Personenanzahl und konkrete Umsetzung der Vernissage sind aufgrund der Covid-19 Pandemie weiterhin unter Vorbehalt.

44. Aachener Montagabendgespräche – „Caring Architecture“

WICHTIGE INFORMATION:

Am 24.01.2022 wird leider kein Gespräch mit Louisa Hutton stattfinden. Stattdessen wird ein Nachholtermin im Sommersemester gesucht und schnellstmöglich bekannt gegeben. 

Die Aachener Montagabendgespräche bilden seit über vierzig Jahren einen Höhepunkt im akademischen Leben der Architekturfakultät der RWTH Aachen und sind ein regionaler Treffpunkt für Architekturinteressierte. In diesem Jahr wird die Gesprächsreihe in Präsenz wie auch online, mit Live-Übertragungen via Zoom und YouTube fortgesetzt. Ausgangspunkt der kommende Reihe sind Gedanken zu einer fürsorglichen und umsichtigen Architektur, d.h. einer Entwurfs- und Baupraxis, die auf den Erhalt und die Pflege von materiellen und immateriellen Ressourcen ausgerichtet ist. 

Architekt*innen und Designer*innen werden sich aus verschiedenen Perspektiven mit dem Spektrum der Fürsorge befassen und ihre Beiträge zum fürsorglichen Umgang mit Rohstoffen, Bauverfahren oder sozialen Bindungen zur Diskussion stellen. Die Gesprächsreihe wird vom Lehr- und Forschungsgebiet Architekturtheorie RWTH Aachen University organisiert und durch die Kommission zur Verbesserung der Lehre unterstützt.

Abonieren Sie gerne unseren YouTube Kanal um künftige Veranstaltungen ohne Anmeldung streamen zu können. 

Den Link finden Sie hier: 

Candide – Journal for Architectural Knowledge No. 12

Die zwölfte Ausgabe von Candide widmet sich dem Thema Visual Urbanism – ein vollkommen neues Forschungsfeld. Fotograf*innen und Wissenschaftler*innen experimentierten mit anthropologischen, kulturwissenschaftlichen, soziologischen und geografischen Methoden, für eine Reflexion über die meist unkritische Nutzung von Bildern des öffentlichen Raums. 

 Candide 12 sucht Möglichkeiten, diese Ergebnisse in Architektur und Stadtplanung zu integriert. Dabei beantworten Autor*innen drängende Fragen, wie nach der Nutzbarmachung fotografischer Bilder für die Architektur und vice versa.

Candide N° 12 kann im Buchhandel oder direkt über www.hatjecantz.de bezogen werden.

Das Inhaltsverzeichnis finden Sie hier: https://candidejournal.net/current-issue/

Summer School Earth & Clay architecture Hoogcruts, NL

Vom 10. bis 20. August 2020 veranstaltete das Lehr- und Forschungsgebiet Architekturtheorie der RWTH Aachen University unter der Leitung von Prof. Axel Sowa eine Summer School zum nachhaltigen Bauen mit Lehm und Erde im Kloster Hoogcruts unweit der niederländischen Gemeinde Gulpen. 20 Studierende experimentierten mit Stampflehmtechniken und errichteten die tragenden Wände eines künftigen Gartenpavillons. 

Die Veranstaltung war Teil der DAAD-geförderten Hochschulkooperation mit dem IIT Roorkee in Indien. Auch in den kommenden Semestern soll der Wissens- und Erfahrungsaustausch zur Weiterentwicklung nachhaltiger Bautechniken mit den indischen Partnern fortgesetzt werden. Dem Material- und Energiehaushalt des Bauens wird dabei eine besondere Bedeutung zukommen. Das Lehr- und Forschungsgebiet Architekturtheorie steht in engem Austausch mit der Sitchting het Limburgs Landschap. Die niederländische Stiftung beabsichtigt die Klosteranlage in eine Zukunftswerkstatt zu verwandeln, in der über das Bauen und Leben von morgen nachgedacht wird.

Gastvortrag:
„Aufstieg und Krise der Marke bauhaus, 1919 – 2019“

In seinem Vortrag stellt Philipp Oswalt, ehemaliger Direktor der Stiftung Bauhaus Dessau, seine Gedanken zum Begriff „Bauhaus“ anlässlich des hundertjährigen Bauhaus-Jubiläums vor.

Nicht Funktion und Gebrauch zeichnen das Bauhaus aus, sondern Symbolik. Ob Quadrat,
Dreieck oder Kreis, ob Wagenfeld-Lampe, Schlemmer-Kopf oder weiße Kuben
mit Flachdach: Das Bauhaus hat ikonische Bildzeichen und einen Stil kreiert, der weder
funktional noch sozial ist, aber visuell prägnant.
Bauhaus-Gründer Walter Gropius zielte von Anfang an darauf, aus dem Bauhaus eine
Marke zu entwickeln – mit Erfolg. Sei es in Konsum, Politik oder Kultur: Mehr als
achtzig Jahre nach seiner Schließung ist das Bauhaus präsenter als je zuvor. Es ist inzwischen
zu einer partizipativen Marke geworden, die nicht mehr zentral gesteuert
werden kann, sondern an der unzählige Produzenten und Konsumenten mitgeschrieben
haben. Das einstige Versprechen nach Funktionalität und sozialer Verpflichtung
bleibt dabei allerdings uneingelöst„.

 

Datum und Veranstaltungsort
25. Juni 2019, 18:30 Uhr, RWTH Aachen University, Rogowski-Institut, Hörsaal EPh

 

Biografie
Philipp Oswalt, geb 1964, Architekt und Publizist in Berlin. 1988-1994 Redakteur der Architekturzeitschrift Arch+, 1996/97 Mitarbeiter im Büro OMA/ Rem Koolhaas, 1998 1. Preis im Wettbewerb für das ehemalige Frauen-KZ Ravensbrück (mit Stefan Tischer und Stefanie Oswalt) mit anschließender Teilrealisierung, 2000-2002 Gastprofessur an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus. Initiator und Co-Leiter des Europäischen Forschungsprojektes „Urban Catalyst“ 2001 – 2003. Mitinitiator und Co-Kurator der kulturellen Zwischennutzung des Palastes der Republik ZwischenPalastNutzung/ Volkspalast 2004 Leiter des Projektes Schrumpfende Städte der Kulturstiftung des Bundes 2002-2008. Seit 2006 Professor für Architekturtheorie und Entwurf an der Uni Kassel. 2009 – 2014 Direktor der Stiftung Bauhaus Dessau. Mitinitiator von projekt bauhaus 2015, Mitglied des Projektbeirats für die Gründung des documenta Instituts in Kassel seit 2016. Autor und Herausgeber zahlreicher Publikationen zur zeitgenössischen Architektur und Stadtentwicklung.