Studienarbeit von Adolf Zillmann an der HfG Ulm, 1955, Dozent: Prof. Tomás Maldonado
M1 Projekt
(3 SWS / 15 ECTS)
Sprache: Deutsch
Zeit: Erste Veranstaltung: Dienstag, 14. Oktober 2025, 10 – 13 Uhr. Weitere Veranstaltungen: wöchentlich dienstags, gleiche Zeit und gleicher Ort.
Exkursion nach Frankfurt/Main, 24.-28. November 2025.
Ort/Raum: Lehr- und Forschungsgebiet Architekturtheorie, Templergraben 49, 2. OG.
Dozenten/Dozentin: Prof. Axel Sowa
Serien finden wir überall dort, wo ähnliche Elemente in einem erkennbaren Zusammenhang stehen. Die Serie ist kein Ding, sondern eine Methode, ein Verfahren oder ein System, mit dem ein Zusammenhang von Dingen erzeugt oder dargestellt wird. Serien eröffnen ein Spiel der Nuancen und Differenzen; der Variationen und Wiederholungen.
In unserem M1-Projekt fragen wir nach den ästhetischen und konstruktiven Aspekten architektonischer Serialität. Wir untersuchen Beispiele der jüngeren Baugeschichte, in denen serielle Strategien zum Tragen kamen. Auch heute begegnen wir dem Begriff der Serialität. So soll Serialität Bauprozesse beschleunigen und Baukosten dämpfen. In seriellen Verfahren sollen nachhaltige Baukomponenten in hohen Stückzahlen bereitgestellt werden.
Aufgabe des M1-Projekts ist die Konzeption einer Ausstellung, in der historische wie auch aktuelle Aspekte des seriellen Bauens dargestellt und verhandelt werden. Der Ort der Ausstellung ist das Museum für angewandte Kunst in Frankfurt/Main. Studierende, die sich für den Kurs entscheiden, erhalten eine Einführung zur Theorie und Praxis des Ausstellungsdesigns, um anschließend ihre Studien zur Serialität in eigene Entwürfe zu überführen. Teil des M1-Projekts ist eine Exkursion nach Frankfurt/Main, die voraussichtlich in der ’Weißen Woche’ stattfinden wird.