Forschungsfeld Architekturtheorie – Serielle Architektur im Diskurs – Analyse, Reflexion und Repräsentation

Forschungsfeld Architekturtheorie – Serielle Architektur im Diskurs – Analyse, Reflexion und Repräsentation

Forschungsfeld

(1,5 SWS / 6 ECTS)

Sprache:        Deutsch

Zeit:                Erste Veranstaltung: Donnerstag, 16. April 2026, 12:15-14:15 Uhr

Ort/Raum:     1420 Großes Hörsaalgebäude, Audimax, Wüllnerstr. 9|303,
                      Weitere Veranstaltungen: donnerstags, gleiche Zeit, gleicher Ort.

Dozenten/Dozentin:        Prof. Axel Sowa, Florian Eschner MSc

Entwurf eines Typenserienhauses von Walter Gropius als Baukasten im Großen, 1925

Vom 23. Juni bis 25. Oktober dieses Jahres zeigt das Museum für angewandte Kunst in Frankfurt am Main eine thematische Ausstellung zur Serialität in der Architektur. Gemeinsam mit Studierenden hat das Lehr- und Forschungsgebiet Architekturtheorie im vergangenen Semester ein Konzept für die Ausstellungsarchitektur erarbeitet und historische Fallbeispiele seriellen Bauens vom frühen 20. Jahrhundert bis heute inhaltlich und visuell aufgearbeitet.
Im Zentrum des Forschungsfeldes steht die Frage nach möglichen medialen Zugängen zur den Inhalten der Ausstellung. Welche Medien können in Ergänzung der textlichen und bildlichen Projektbeschreibungen zum Einsatz kommen? Physische Modelle können serielle Systeme begreifbar machen; Archivmaterial entfaltet den Kontext, in dem die Serie ihren Platz einnimmt; Videodokumentationen können Einblicke in die Fertigung geben; Fotodokumentationen fungieren als kritische Werkzeuge, und machen die Interaktion von Systemen und ihren Nutzer:innen sichtbar. Zum Abschluss der Ausstellung, die neben den oben genannten Inhalten und Exponaten monatliche Podiumsdiskussionen zur Rolle des Seriellen in der Architektur im Hinblick auf die aktuelle Wohnungsnot und das Versprechen des „Bau-Turbos“ veranstaltet, soll ein Katalog entstehen. Dieser soll nicht nur die Ergebnisse der Ausstellung zusammenfassen, sondern sich insbesondere kritisch mit dem Thema auseinandersetzen. Studierende des Kurses können hierzu einen Beitrag in Form von Essays oder Interviews mit Architekt:innen, Hersteller:innen oder Nutzer:innen erarbeiten.