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Architektur im Zustand der Krise | Fast Forward

Architektur

im Zustand der Krise

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Architektur im Zustand der Krise



Krise (Definition)
älter Crisis < griechisch κρίσις (krísis) = Entscheidung, entscheidende Wendung, zu krínein (trennen, (unter)scheiden), kritisch, „(Ent-)Scheidung“. Bed.: 1. schwierige Lage, Situation, Zeit [die den Höhe- und Wendepunkt einer gefährlichen Entwicklung darstellt]; Schwierigkeit, kritische Situation; Zeit der Gefährdung; 2. (Medizin) kritischer Wendepunkt bei einem Krankheitsverlauf; Krisis



Die gebaute Umwelt bildet die herrschenden ökonomischen, politischen und rechtlichen Bedingungen ab. Wie verändern sich architektonische und städtebauliche Praxis in Perioden, in denen sich diese Umstände plötzlich und grundlegend wandeln, wenn Spannungen und Differenzen entstehen, die die geltenden Regeln sichtbar machen und diese hinterfragen? Welche Potentiale neuer Praktiken und neuen Denkens über und mit der Architektur eröffnen sich in diesem Momenten des Umbruchs?


Die Lehrveranstaltung "Architektur im Zustand der Krise" widmete sich im Sommersemester 2015 diesen Fragen. In ersten Schritt wurde die Problematik anhand der Lektüre ausgewählter Texte aus der Architekturtheorie, der Humangeographie und den Sozialwissenschaften genauer gefasst. In einem zweiten Schritt unternahm das Seminar eine genauere Analyse der Veränderungen der Situation der Architektur im „Krisenland“ Griechenland. Ziel war es, die Veränderungen der Physiognomie und Nutzung städtischer Räume vor Ort zu untersuchen. Durch das Gespräch mit unterschiedlichen Akteuren– Architekten, Stadtplaner, politische Aktivisten – sollte erforscht werden, wie sich die Bedingungen für die Architektur und ihre städtischen Räume gewandelt haben. Anstatt nach den Effekten der Krise im Sinne eines Verfallsnarrativs zu suchen, haben wir versucht, die Krise als Grundbedingung jeden architektonischen Handelns zu verstehen. Athen soll dabei nicht als isolierter Einzelfall betrachtet werden, sondern als Laboratorium für die Möglichkeit eines alternativen architektonischen Denkens und die Emergenz neuer, politisch engagierter architektonischer Praktiken, die sich für jeden beliebigen städtischen anwenden lässt.


Die entstandene Karte markiert ausgewählte Objekte, Räume und Orte, an denen Zustände der Krise sichtbar werden. Sie soll als 'Reiseführer' Orientierung und einen anderen Blick auf die Architektur und den städtischen Raum einer Stadt wie Athen erlauben, der nicht einfach hierarchisiertes Wissen dokumentiert und Räume entsprechend präkonfiguriert. Vielmehr soll die Karte - auch gerade wegen der Unterschiedlichkeit der Fragenstellungen und eingesetzten Medien - neue, operative verwertbare Zugänge zum Wissen über städtische Räume erlauben.


Lutz Robbers

Umgebung Attikon



Das Attikon Filmtheater in Athen befindet sich zwischen zwei Orten mit ausgeprägter politsicher und kultureller Symbolik. Eine Region, die untrennbar an historische und politische Ereignisse in Griechenland gebunden ist.

Es ist das Ergebnis einer von vielen aufeinanderfolgenden architektonischen Interventionen, ohne einen bestimmten einheitlichen Stil zu besitzen. Das Gebäude wurde in den Jahren 1870 bis 1881 vom griechischen Architekt Alexander Nikoloudi und nach den Entwurfsplänen von Ernst Moritz Theodor Ziller gebaut.
Obwohl im Laufe der Jahre alle möglichen Gewerbe ihre Behausung in diesem Gebäude fanden, bleibt das Attikon das zentrale Symbol dieses Gebäudes. Ein Symbol, das den Beginn der Athener Kinographie kennzeichnen wird.
Anfang 2012 versinkt Griechenland in einer tiefen wirtschaftlichen Rezession.
Sonntag, der 12. Februar 2012, ist der Tag, an dem das Parlament die Abstimmung der Maßnahmen abhält. Am Ende des Tages sind 93 staatliche und private Gebäude und Geschäfte im Zentrum von Athen den Flammen ausgeliefert, darunter auch das Attikon und Apollon Kino.



http://gerontakos.blogspot.de/2013/11/blog-post_4967.html

Kipseli



Kipseli ist ein Stadtteil im Norden der griechische Hauptstadt Athen. Er ist einer der bevölkerungsreichsten und am dichtesten besiedelten Stadtteile der Hauptstadt. In älteren Zeiten war Kipseli eine ländliche Gegend von Attika.
Die Entwicklung zur städtische Region begann 1930 mit dem Bau von Einfamilienhäusern und der ersten modernen Wohnblocks in Athen. Es dauerte nicht lange und Kipseli wurde einer der aristokratischen Vierteln von Athen.
Dies gab der kommenden Jahrzehnten von 1950 und 1960 den Anstoß, als Kipseli in ihrem Höhepunkt war, für die Erstellung von Mehrfamilienhäusern, die sich an die Bourgeoisie richteten. Dieses Vorhaben wurde von der grüne Fußgängerachse, Fokionos Negri und des in unmittelbarer Nähe staatlichen Parks, Pedion tou Areos, begünstigt.

1980 beginnt der Abstieg der Region. Athen breitete sich aus und viele Bewohner von Kipseli zogen in neuere Regionen von Attika. Mit der Zeit sank auch der Wert der Immobilien. Mit der Finanzkrise der letzten fünf Jahre machte sich auch ein Sozialabbau bemerkbar.
Die Bewohner von Kipseli, sagen, dass sie trotz der Krise keinen Grund haben, den Ort zu verlassen. Kipseli ist ein Stadtteil, das nie still bleibt.



Bildquelle: http://kypselis.gr/oldphotos.html

Passagen


Seit der antike Stoa des Attalos, die 150 v.Chr. erbaut wurde, bis heute, strebten die Passagen die Verwendung von städtischen Räume.
Von damals bis heute dienten die Passagen einen bestimmten Zweck: sie schuffen einen geschützten Raum, der sowohl dem Handel, als auch "...dem Streben nach Vergnügen in der Stadt durch Spaziergänge und andere angenehme Unterhaltung..." gewidmet war. (Walter Benjamin, Passagen Werk, 1834)
Die Eingliederung der Passagen im Netz von Athen traten im 19. Jahrhundert nach dem Vorbild anderen europaischen Städten, wie Paris, ein.
Bei einem Spaziergang durch den Großraum Athen offenbaren sich prächtige Passagen, die uns in einer Welt führen, in der sich Vergangenheit und Gegenwart vermischen.
In der Wirtschaftskrise von 2008 wurden diese wirtschaftlichen Zellen, sozialer und kultureller Aktivität stark geprägt.



Bildquelle und weitere Bilder: http://www.lifo.gr/team/omorfia/43919

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