Japanische Ästhetik

Japanische Ästhetik
Seminar WS 16
B.Sc. Wahlmodul
Dozentin: Murielle Hladik

 

Im Verlauf des Seminars werden wir anhand von Fallbeispielen aus Architektur und Gartenkunst zentrale Begriffe der japanischen Ästhetik untersuchen. Als Ausgangspunkt dienen uns die ersten Gedanken zur Teezeremonie, die Sen no Rikyû (1522 – 1591) als ein synästhetisches Ereignis versteht. Zur Ausgestaltung von Teehäusern empfiehlt Rikyû sowohl die Einfachheit der Bauformen wie auch die Verwendung von Materialien, die dem Verschleiss und den Witterungseinflüssen kaum widerstehen können. Die für die Teekultur so charakteristische Ästhetik der Leichtigkeit, der Fragilität und des Ephemeren erweist sich im Verlauf der japanischen Geschichte als ausgesprochen beständig und lässt sich auch anhand zeitgenössischer Entwürfe des Architekten Kengo Kuma bzw. des Designers Shigeru Uchida aufzeigen.

 

Erster Termin Mittwoch, 13.04.2016 um 16.00 Uhr

Mittwochs 16.00-18.00 Uhr, Bibliothek für Kunstgeschichte