Die Postmoderne

Postmoderne
Vorlesung WS 14
B.Sc., Pflichtmodul Kulturelle und historische Grundlagen 3
Dozenten: Prof. Alexander Markschies und Prof. Axel Sowa

 

Die Postmoderne

Bereits gegen Ende der fünfziger Jahre des zwanzigsten Jahrhunderts werden erste Risse am Ideengebäude der Moderne sichtbar. Die nukleare Bedrohung zersetzt den Fortschrittsglauben. Mit brachialen Betonarchitekturen verspielt die Baubranche ihre letzten Kredite. Im verwalteten Kulturbetrieb erscheint die Ästhetik der Avantgarde matt und fahl. Zum Ende der 1970er-Jahre sollte unter heftigem Läuten von Totenglocken die Moderne verabschiedet und die Postmoderne eingeläutet werden. Doch damit ist die Geschichte nicht vorbei. Schon deshalb nicht, da dem postmodernen Denken die Idee der Überwindung von Geschichte fremd ist. Moderne und postmoderne Erzählungen bleiben aufeinander bezogen. Als Diskurs und dessen Kritik; als Fabel und deren Analyse; als Illusion und deren Enttäuschung. Anhand von Fallbeispielen aus Kunst und Architektur werden wir uns im Verlauf der Vorlesung mit den Widersprüchen, Ambivalenzen und Diskontinuitäten auseinandersetzten, die sich mit dem Begriff der „Postmoderne“ verbinden.

 

Erste Vorlesung: Dienstag, den 14. Oktober 2014, 18:15-19:45 Uhr.
Wöchentliche Termine: Dienstags 18:15-19:45 Uhr
Ort: Hörsaal EpH, Schinkelstraße 2