08/09 – HomoFaber

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HomoFaber. Vom Herstellen der Architektur.

Seit 1977 organisiert das Lehr- und Forschungsgebiet Architekturtheorie jährlich im Wintersemester eine öffentliche Vortragsreihe zur Auseinandersetzung mit aktuellen Fragestellungen aus Architektur, Städtebau und Theorie. Die Montagabendgespräche bieten ein wichtiges Forum, um Konzeptionen, Prozesse und Projekte internationaler Gäste zu diskutieren.

Im Wintersemester 2008/09 widmeten sich die Montagabendgespräche dem Thema „Homo Faber. Vom Herstellen der Architektur“.?Im Rahmen dieses Schwerpunktes stand die Frage nach der Umsetzung von Architektur: Welche Rollen spielen dabei ArchitektIn und BauherrIn, Industrie und Handwerk, Material und Werkzeug?

Das Spektrum der Gäste wurde bewusst breit gefasst. Es umfasste bauende (Marcos Acayaba, Sao Paulo) und lehrende Architekten (Shin Egashira, AA School, London), Vertreter des Baugewerbes (Marcus Fischer, Finnforest Merk Holzbau, Aichach) sowie Verfasser von theoretischen Auseinandersetzungen mit Produktionsmethoden (James Timberlake, Kieran Timberlake, Philadelphia; Bohdan Paczowski, Luxemburg). Dem modernen Interpreten uralter Lehmbautechniken (Martin Rauch, Lehm Ton Erde, Schlins) stand der Schöpfer digitaler parametrischer Modelle zur Umsetzung komplexer baulicher Geometrien (Arnold Walz, designtoproduction, Stuttgart / Zürich) gegenüber.

Die Montagabendgespräche wurden im Wintersemester 2008/09 ermöglicht durch die großzügige Unterstützung von Reiff+, den Studiengebühren der Architekturstudierenden an der RWTH Aachen; des Bund Deutscher Architekten (BDA) Bezirksgruppe Aachen; sowie privater Sponsoren, u.a. Claytec.